Das Leben neben dem anderen
Erschienen in DER SPIEGEL am 5. März 2007
Der Darsteller Ulrich Mühe hat dem Film "Das Leben der Anderen" zum Oscar verholfen, er gab der Stasi sein Gesicht. Er hoffte, mit diesem Erfolg seiner ostdeutschen Vergangenheit entkommen zu können - doch sie holt ihn immer wieder ein.
Als der Oscar spät in der Nacht die Feier über den Bergen Hollywoods erreicht, ist Ulrich Mühe schon fast auf dem Weg ins Bett. Der Oscar kommt in einer schwarzen Stretchlimousine und liegt in der Hand von Florian Henckel von Donnersmarck. Donnersmarck hüpft um das Auto, lacht und zerrt immer wieder Mitglieder der Filmcrew in seine Nähe und damit auf die Bilder der Fotografen und Kameramänner. Mehr als 50 Mitarbeiter von "Das Leben der Anderen" sind nach Los Angeles gekommen, um diesen Sieg zu feiern. Donnersmarck streckt die Arme nach ihnen aus, drückt sie, küsst sie, er weiß, dass er seinen Oscar mit ihnen teilen muss, und er weiß auch, dass das nicht geht. (...)
Auszug aus dem Artikel "Das Leben neben dem anderen" von Alexander Osang, veröffentlicht in DER SPIEGEL 10/2007 (5. März 2007).
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Als der Oscar spät in der Nacht die Feier über den Bergen Hollywoods erreicht, ist Ulrich Mühe schon fast auf dem Weg ins Bett. Der Oscar kommt in einer schwarzen Stretchlimousine und liegt in der Hand von Florian Henckel von Donnersmarck. Donnersmarck hüpft um das Auto, lacht und zerrt immer wieder Mitglieder der Filmcrew in seine Nähe und damit auf die Bilder der Fotografen und Kameramänner. Mehr als 50 Mitarbeiter von "Das Leben der Anderen" sind nach Los Angeles gekommen, um diesen Sieg zu feiern. Donnersmarck streckt die Arme nach ihnen aus, drückt sie, küsst sie, er weiß, dass er seinen Oscar mit ihnen teilen muss, und er weiß auch, dass das nicht geht. (...)
Auszug aus dem Artikel "Das Leben neben dem anderen" von Alexander Osang, veröffentlicht in DER SPIEGEL 10/2007 (5. März 2007).
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